Beratung und therapeutische Arbeit bei Essstörungen

Viele Mädchen und Jungen sowie junge Erwachsene leiden an Essstörungen, sind mit ihrem Gewicht unzufrieden, machen Diäten, haben manchmal das eine oder andere Kilo mehr auf der Waage, kennen Zeiten in denen sie auf Essen einfach nicht so viel Lust haben und gelegentliche Heißhungerattacken. Das heißt aber noch lange nicht, dass sie eine Essstörung haben.

Von einer Essstörung wird erst gesprochen, wenn das Essen und vor allem die damit verbundenen Gedanken einen Grossteil des Lebens einnehmen, wenn die Gedanken Tag und Nacht um Nahrung und Figur kreisen.

Personen, die eine Essstörung haben, kontrollieren ihre Nahrungsaufnahme, ihr Gewicht und ihren Körper auf eine inadäquate und oft sehr schädliche Art.

Viele Betroffene geben an, dass sie ihr „gestörtes“ Verhalten zum Essen, sei es das wahllose Hereinstopfen von großen Nahrungsmengen oder die totale Verweigerung von Nahrung wie eine Sucht, einen Zwang erleben.

Essstörungen sind Erkrankungen die sowohl mit gravierenden körperlichen Konsequenzen, wie auch mit großem psychischem Leid einhergehen. Des Weiteren können sie das soziale Leben der Betroffenen gefährden, da sie die Aufmerksamkeit von Familie, Freunden, Beruf, Freizeit, Schule und anderen Interessen abziehen.

Essstörungen sind immer noch tabu. Nur wenige Betroffene trauen sich darüber zu sprechen und bleiben aus Scham mit ihrer Not allein.

Innerhalb der Beratungsaktivitäten können qualifizierte Fachkräfte Informationen zu den verschiedenen Formen der Essstörungen und Hilfsangebote in Luxemburg und im Ausland an Betroffene, Familienmitglieder oder Freunde geben.

Die therapeutische Hilfe im Kontext von Essstörungen der Erzéiongs- a Familljeberodung besteht vor allem in der einzeltherapeutischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen sowie deren Familien.

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